Christian, 5 Jahre alt, hat plötzlich hohes Fieber. In der Klinik wird eine Hirnhautentzündung (Meningitis) festgestellt. Christian wird auf der Intensivstation aufgenommen. Niemand weiß, ob er die Erkrankung überleben wird. Die Ärzte und Schwestern tun alles, um Christians Leben zu retten und seinen Eltern beizustehen. Weil Christian und seine Familie nicht nur medizinische Versorgung brauchen, gründeten das Pflegepersonal und einige Ärzte und Ärztinnen der Intensivstation der Kinderklinik der Magdeburger Universität den Verein schwerstkranker Kinder und ihrer Eltern.

Von einem Tag auf den anderen verändert sich das Leben der ganzen Familie. Der Verein will allen Familienmitgliedern helfen diese schwere Zeit zu überstehen.

 

Im Krankenhaus sind Ärzte und Schwestern auch für die Eltern da. Außerhalb der Klinik sind die Eltern meist mit ihren Problemen allein. Es gibt kaum eine schwierigere Situation als um das Leben seines Kindes zu bangen. Ein vom Verein bereitgestellter therapeutisch geschulter Mitarbeiter, Seelsorger oder Psychologe, kann in Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachkräften helfen, den Eltern in der Krise beizustehen.

Durch schwere Krankheiten muss die Familie den Alltag neu organisieren. Der Wohnort liegt oft sehr weit von der Klinik entfernt, der Verein kann eine Übernachtungsmöglichkeit für Eltern bieten oder helfen, das nötige Fahrgeld aufzubringen.Oft müssen Geschwister betreut werden, der Verein könnte sich um eine Familienhelferin, Haushaltshilfe etc. Kümmern und sie finanzieren helfen.

 

Wenn es den Kindern wieder besser geht und ihre Entlassung aus der Intensivstation bevorsteht, ist es oft noch ein langer Weg bis zu ihrer Genesung. Christians Eltern können froh sein. Er muss nicht mehr beatmet werden und er erholt sich langsam. Der Verein hilft den Eltern, Kontakte zu Kinderärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Rehazentren herzustellen. Vor allem auch die Finanzierung von Maßnahmen, die die Krankenkasse nicht bezahlt, kann er organisieren. Auch für Angehörige von verstorbenen Kindern will der Verein da sein.